27.01.2011 in Stadtteil

Wahl der Stadtverordneten und Ortsbeiräte

 
Uwe Freiholz

Frankfurt ist eine reiche Stadt.

Aber auch der Frankfurter Steuerflüchtling Goethe formulierte es richtig:
"Was du ererbst von deinen Vätern..." ... "Erwirb es, um es selbst zu besitzen."
Jede Generation muß sich neu orientieren. Aufgewachsen zu einer Zeit, als die Hochhauskulisse längst nicht so imposant war, wie sie heute ist, aufgewachsen zu einer Zeit als das damalige BfG Haus gebaut wurde.
Die Zeiten ändern sich. Und wir uns mit ihnen?
Kann ich die Hochhauskulisse meiner Heimatstadt als für mich wichtiger halten, als
die Altstadt? Kann ich trotzdem oder vielleicht auch deswegen auch für mich und die
Zukunnft die Rekonstruktion eines zentralen Teils der Altstadt für richtig erachten?
Ich denke, ich kann es.
Wiederherstellung von Krönungsweg und Hühnermarkt, aber auch des Altentreffs, der
sich im Technischen Rathaus befand.
"Kultur für alle" scheint mir die richtige Antwort auf Mono-, Leit-, Multi-kulturen zu sein. "Mär will ess net in de Kopp enei, wie kann a Mensch nett fon Frankfurt sei",
schrieb Stoltze (vielleicht im Offenbacher Exil). Ironische Wendung.
Frankfurt ist reich an Vielfalt. Und das ist auch gut so (sh. "Vielfältiges Frankfurt" in der Kopfzeile).
Frankfurt ist reich an verschiedenen Bedürfnissen, Ansprüchen, Einstellungen und Lebensentwürfen. Dies gilt es im politischen Handeln zu würdigen.

Neben aller Verschiedenheit sehe ich drei zentrale Themen für die Innenstadt,
die letztendlich immer um das Wohnen in der Innenstadt kreisen:

-Verkehr
-Sicherheit
-Wohnen, Wohnumfeld